Sprachen lernen macht Spaß – und wie! Hierzu hat jede Schülerin und jeder Schüler an unserer Schule viele Gelegenheiten.

Zusätzlich zur ersten Fremdsprache Englisch, die unsere Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen mitbringen, bieten wir ab der sechsten Klasse die Möglichkeit, im Realschul- und Gymnasialzweig Französisch als zweite Fremdsprache zu wählen. Neben der Sprache unserer Nachbarn steht im Gymnasialzweig Latein zur Wahl - eine Wahl, die dann für zunächst fünf Jahre getroffen wird.

Im zehnten Jahrgang des Gymnasialzweigs, der so genannten E-Phase, besteht i.d.R. die Möglichkeit, Latein als dritte Fremdsprache (oder als zweite Fremdsprache für Realschüler, die in die E-Phase einsteigen) zu wählen. Alle Sprachen können bis zum Abitur weitergeführt werden.

Im Realschulzweig bieten wir in Kooperation mit dem Fachbereich Berufsorientierung ab der neunten Klasse einen Wahlpflichtkurs ‚Wirtschaft – Bezugsland Russland‘ an, in dem Grundkenntnisse der russischen Sprache vermittelt werden, um unseren Schülerinnen und Schülern mit diesen Basiskenntnissen eine Orientierung in Richtung der Exportwirtschaft zu ermöglichen.

Im Frühjahr und Herbst wird es an unserer Schule international – es ist Austauschzeit. Mit unserer französischen Partnerschule in Évreux (Normandie, nordwestlich von Paris) verbindet uns neben dem jährlich stattfindenden Austausch in den achten Klassen (im Frühjahr fahren wir nach Frankreich – im Herbst erfolgt der Gegenbesuch) auch seit dem Schuljahr 2010/11 eine Schulpartnerschaft. Parallel zum Frankreichaustausch bieten wir seit April 2011 einen Austausch mit der Pedersborg Skole in Sorø (Dänemark), ebenfalls in der Jahrgangsstufe 8, an.

Unser Kollegium besteht momentan aus 50 Kolleginnen und Kollegen. Die größte Gruppe stellt hierbei das Englisch-, gefolgt vom Französisch-, Latein- und Russischkollegium.

Gemäß den Kerncurricula (Rahmenplänen des Landes Niedersachsen) und den Vorgaben zu den verschiedenen zu erreichenden Abschlüsse haben wir unsere schuleigenen Arbeitspläne auf den kompetenzorientierten Unterricht umgestellt oder befinden uns mitten in diesem Prozess. Hierbei geht es insbesondere darum, unsere Schülerinnen und Schüler auf reelle Kommunikationssituationen vorzubereiten. So werden sie in den Bereichen des Hörverstehens, des Sprechens, des Leseverstehens, des Schreibens und der Sprachmittlung (Mediation) geschult.

Mit dem Schuljahr 2011/2012 haben wir in den modernen Fremdsprachen Französisch und Englisch die so genannten Sprech-Kompetenz-Prüfungen in den Jahrgängen 8-10 (inkl. E-Phase) und der Sekundarstufe II (Englisch) eingeführt. Hierbei stellen die Schülerinnen und Schüler in rund 15-minütigen Tandemprüfungen ihre Fähigkeiten in dialogischem (Dialoge) und monologischem (Vortrag) Sprechen unter Beweis.

Wir legen auf einen authentischen Unterricht, der interkulturelles Wissen vermittelt, und den passenden Einsatz kommunikativer und kooperativer Methoden sehr viel Wert. Hierbei profitieren wir von den Methoden des schulinternen Methodenkonzeptes und bereichern dieses mit fremdsprachenspezifischen Methoden.

Zu Beginn des Schuljahres werden den Schülerinnen und Schülern die Grundsätze zur Leistungsfeststellung und –bewertung im Fremdsprachenunterricht dargestellt und zugänglich gemacht.

Für Fragen und Anregungen stehen wir, die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereiches und die Fachbereichsleitung, Ihnen gerne zur Verfügung.