Abitur-Entlassungsfeier

 

 

Mit der Traumnote 1,1 hat Carl Huber aus Bad Bevensen sein Abitur an der Fritz-Reuter-Schule (KGS) gemacht. Somit dürfte er offene Türen sämtlicher Universitäten für sein Medizinstudium haben. In diesem Doppeljahrgang gibt es 120 Abiturienten, von denen 18 eine „Eins“ vor dem Komma haben.

 

 

Abiturientenmotto 2011 „Abios Amigos“ – fröhliche Entlassungfeier

 

Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen. „Schule war kein Spießrutenlauf, alles in allem hat es Spaß gemacht – Gesamtschulen lohnen“, so Abiturient Lars König in seiner bewegenden Bilanzrede, „wir haben eine gute Grundlage bekommen und sind stolz, Schüler der KGS zu sein.“ Es war das 30. Mal, dass an der Fritz-Reuter-Schule Abitur gemacht wurde und diesmal sogar im Doppeljahrgang. „Das bedeutete für uns die doppelte Anzahl Schüler, Lehrer, Kurse, Prüfungen, was auch verbunden war mit Platzmangel, wie man jetzt auf der Entlassungsfeier merkt, die Aula platzt aus den Nähten“, kommentierte Gymnasialzweigleiter Hartmut Wingert. „Ihr wart doppelt viele, doppelt nett, doppelt gut!“ 120 Abiturienten haben es geschafft, 18 davon sogar mit einer „Eins“ vor der Abschlussnote. Dass es nicht immer einfach war und jeder seine Methode suchen musste „um den Berg zu erklimmen“ machten die beiden Abiturientinnen Catjana Wendt und Miriam Bade deutlich. Zwischen musikalischen Einsätzen der Schüler-Big-Band  und den Schulchores wandte sich seitens des Landkreises  sich der Erste Kreisrat Dr. Heiko Blume an die große Runde und zollte er den anwesenden  Silberneren Abiturienten, die wie er vor 25 Jahren das Abi in der Tasche hatten, einen besonderen Gruß bevor er auf die jetzigen Abiturienten einging. „Das ist der Lohn des Lernens“, so Dr. Blume. „Nun proben sie verschiedene Sachen aus, nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch beruflich, in der Ausbildung, im Studium. Wer A sagt, muss nicht B sagen, er kann auch sagen, dass A falsch war.“ Er warb um die Abiturienten: „Wir brauchen sie künftig in Deutschland, auch hier im Landkreis.“ „Jetzt geht es ab“, meine auch Pastor Ulf Cyriacks aus der Region Nord und bedachte, das Freiheit begrenzt ist.

Die Abiturienten brachten ein Resumee und viel Dank mit Witz ,Kreativität und großem Spaßfaktor näher, sei es im Herzblattgeplänkel oder  der Nachrichtensendung „Fritzklusiv“.

Auf das Motto des Doppelabijahrgangs „Abios Amigos“ gingen Gesamtschuldirektorin Christel Auer, Gymnasialzweigleiter Hartmut Wingert und Oberstufenkoordinatorin Britta Samman  mit viel Esprit und Vorarbeit in Wort und Powerpointpräsentation ein.

Jetzt begannen besondere Auszeichnungen, etwa für Carl Huber fürs beste Abitur mit einem Durchschnitt von 1,1, Jens Persiel, der als Realschulabsolvent das beste Abitur machte unb besonderen Leistungsträgern in Mathematik, Physik und Chemie, bei denen es aus Fach-Gesellschaften Stiftungen gibt. Nach nun fast 3 Stunden konnten die Abiturienten ihr Zeugnis und Glückwünsche entgegennehmen und sich dann relaxen um für den Abiball gestern Abend in Ebstorf wieder fit zu sein.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs