Wohnen und Leben in der vorrömischen Eisenzeit – kleine Schülerausstellung

 

Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen. Die Internationale Tagungen zum 100. Jubiläum der Veröffentlichung der „ältesten Urnenfriedhöfe bei Uelzen und Lüneburg“ durch Gustav Schwantes, genauer gesagt das Jastorf-Konzept und die die vorrömische Eisenzeit im nördlichen Mitteleuropa hatten jetzt aktuell in der Fritz-Reuter-Schule (KGS) Bevensen besondere Beachtung. Gerade der regionale Bezug weckte die Aufmerksamkeit. Im Rahmen der archäologischen Tagung derzeit beteiligten sich nun Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 6 mit einer kleinen Ausstellung. Zu sehen sind Plakate, Bilder, kleine „Fälschungen“ von Schmuckstücken und zwei- und dreidimensionalen Dolchen, Töpfen, Urnen, Speerspitzen und kleine Modelle von Häusern aus der vorrömischen Eisenzeit. Die Arbeiten sind im Unterricht in den Fächern Gestaltendes Werken und Kunst bei den Lehrkräften Katja Scheunemann und Jutta Malone entstanden. „Durch die Beschäftigung im Unterricht fand eine Empathie in die Lebensgewohnheiten unserer Vorfahren statt“, so Jutta Malone. „Die ist sicher nicht historisch korrekt, doch so und ähnlich stellen sich unsere 11- bis 14-jährigen Schülerinnen und Schüler aus den Kursen das Wohnen und tägliche Leben damals vor.“ Auch über Bestattungsriten wurde geredet, während eifrig gekleistert, gemalt, gezeichnet und getöpfert wurde. Die Materialvielfalt reicht dabei von Öl, Stein, Sand bis hin zu Pflanzenteilen und Schuhcreme.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs und Jutta Malone