Wohin nach dem Schulabschluss? Berufsinformationstag an der KGS gab Orientierung

 

Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen. Wo gibt es Lehrstellen? Welche Voraussetzungen sind nötig um meinen Wunschberuf zu erlernen? Was bieten die Unis ans? Gerade solche Fragen kursieren in den Köpfen vieler Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgänge. Der traditionelle Berufsinformationstag an der Fritz-Reuter-Schule (KGS) bot die Chance, viele Antworten zu finden. Zum Einen reihten sich 38 Informationsstände in der Pausenhalle und im Seitengang aneinander mit fachkundigen Betreuern und jede Menge Informationsmaterial. Zum anderen konnten die Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 an zwei Workshops ihrer Wahl teilnehmen. „Ich war beim Workshop „Berufe bei der Polizei“, mit einem Mitarbeiter der Polizei-Inspektion Lüneburg – ich glaub`, ich orientiere mich in diese Richtung“, so eine Zehntklässlerin. Andere zm es zum Handwerk „Berufe rund ums Dach“ oder Friseur. Selbst noch Schüler war auch der Blick vielleicht Gymnasiallehrer zu werden denkbar. Ob Gastronomie, Versicherung  Behörde, Bundeswehr oder Firma, was alles beruflich möglich werden kann wurde deutlich. Studium oder Ausbildung? Oder doch vielleicht noch weiter zur Schule gehen? Vertreter der Ostfalia Hochschule oder auch die heimischen Ergotherapieschule gaben Zweiflern Orientierung. Was kommt nach dem Schulschluss? „Interessant war für mich auch das Europabüro“, berichtet ein Schüler „ ich kann mir durchaus vorstellen erstmal im Europäischen Freiwilligendienst tätig zu werden, bevor es dann an eine Uni geht.“ Gleich mehrere Universitäten stellten sich vor, wie etwa die Friedrich-Schiller-Universität Jena oder die entfernt liegende Stenden Hogeschool aus den Niederlanden und informierten über Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Bewerbung und mehr.

Ein solcher Berufsinformationstag mit diesem breiten Angebot bedarf gründlicher Vorbereitung. Seitens der KGS hatten Maike Malina, Fachbereichsleiterin Arbeit-Wirtschaft-Technik, Christian Bröcker, Koordinator für besonderen Aufgaben und Britta Sammann, Oberstufenkoordinatorin diesen inzwischen 13. Berufsinformationstag organisiert und jede Menge Fachleute an die Schule geholt. Auch das ganze Berufsbereiche und nicht nur einzeln Berufe vorgestellt werden hat sich bewährt. „Berufliche Orientierung bedarf der Information und der Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Wegen. Der Dialog mit Praktikern ist da wichtig. Ein solcher Berufsinformationstag bietet da seine Chancen“, so Maike Malina.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs

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