Entlassungsfeier Sek. 1 – Fritz-Reuter-Schule Bevensen

 

Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

 

Bad Bevensen. „Hinterlasst in Zukunft Spuren, über die sich Mitmenschen freuen können“, forderte und wünschte  Stephanie Reißner-Pannwitz, stellvertretende Realschulzweigleiterin der Fritz-Reuter-Schule den über 190  Abschlussschülerinnen und –schüler des Sek. 1 in ihrem Schlusswort auf der gestrigen Entlassungsfeier in der rappelvollen Aula.

Na klar war der „Reab-Chaostag“, wie der Direktorstellvertreter Wolfgang Kruse es ausdrückte, schwebend über der ganzen Feier, die in gekürzter Form doch noch stattfand. Zum Mittwoch hatten sich die Abschlussschüler viele Gedanken gemacht und organisiert, um die Mitschüler in ein Fest einzubeziehen – was aber eine ganz andere Richtung bekam (siehe AZ vom 1. Juli). „Dabei habe ich den Jahrgang als freundlich, aufgeschlossen, zuvorkommend erlebt, doch da ist gegen Regeln verstoßen worden …“, Kruse weiter. Neben Francis Schleier gab auch das Quartett der Schülerinnen Laura Gesche, Sarah Lindhorst, Jennifer Gogoll und Swantje Klink aus der 10e einen launigen Rückblick auf die Schulzeit und die Veränderungen durch Wechsel und bedauerten den Ärger zum Abschluss, „was wir nicht zu verantworten haben“. Auf die Klassentreffen in den nächsten Jahren freuen sie sich schon und bedankten sich bei den Lehrern für eine „schöne, lustige und anstrengende Zeit mit den verzweifelten Versuchen und zu erziehen“ und den Familien für ihre Hilfe.

Viel Musik, vom Schulchor, einer Musikgruppe aus Abschlussschülern und der Rockband begleitete die Feier zwischen den Wortbeiträgen – unter anderem vom stellv. Bürgermeister Martin Feller und Pastor Hermann-Georg Meyer.

Die Abschiedsworte der Schule lagen bei der Hauptschulzweigleiterin Meike Wilhelms.

„Ihr werdet „ins Leben“ entlassen und nach den letzten Tagen fragen wir uns: Sind alle von Euch darauf gut genug vorbereitet, ist unser Ziel erreicht, euch als mündige Bürger gehen zu lassen?“ Ganz klar: „Ihr dürft, sollt, müsst und wollt Verantwortung tragen und wir wünschen euch für die Zukunft ganz viel Mut, Selbstvertrauen und Kraft!“ Dies führte Meike Wilhelms deutlicher aus, eingewoben in Wünschen: den Mut Unrecht zu erkennen und nicht wegzusehen. Mut für das Recht einzusetzen, Mut und Kraft gegen den Mainstream anzuschwimmen. Weiter: das Selbstvertrauen richtig und falsch unterscheiden zu können, für Menschen oder Dinge einzusetzen, die wichtig sind.“

Und dann gabs die Zeugnisse auf der Bühne mit Glückwünschen, kräftigen Händedruck und mancher Umarmung. Einen besonderen Gutschein für hervorragende Leistung gab es für Frederik Deppmeier und Geribo Celik.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs

 

-          volles Haus

-          Schülerinnen halten launigen Rückblick

-          klare Worte von der Schulleitung (Reißner-Pannwitz/Wihlems)

-          Gutschein für Geribo Celik mit Abschlussnote 1,4

-          geschafft