Konzept zum Umgang mit Vertretungssituationen

 

Vertretungsplan

1.     Der Vertretungsplan der KGS Bad Bevensen wird zentral in der Klein Bünstorfer Straße von Herrn Dr. Kruse oder Herrn Bröcker (Vertretung für den Vertretungsplaner) erstellt.

2.     Krankmeldungen erfolgen morgens bis spätestens 7.15 Uhr unter 05821/543 101. (Vor Beginn der Arbeitszeit der Sekretärinnen  läuft ein Anrufbeantworter).

3.     Krankmeldungen per Mail gewährleisten nicht, dass die Schule wirklich informiert wird.

4.     „Verlängerungen“ eines krankheitsbedingten Fehlens müssen bis spätestens 10.00 Uhr gemeldet werden.

5.     Der Vertretungsplan für Schüler und Schülerinnen wird in beiden Gebäuden jeweils im Bereich des Haupteingangs ausgehängt.

6.     Der Vertretungsplan für die Kollegen und Kolleginnen und ein Exemplar des Schülerplans werden  in den Verwaltungsfluren ausgehängt.

7.     Jeder Kollege, jede Kollegin ist verpflichtet, sich über den Vertretungsplan zu informieren. 

8.     Der Vertretungsplan wird ins Netz gestellt und ist über die Home-Page der Schule zu erreichen. Maßgeblich ist aber jeweils die gedruckte Version.

 

Bereitschaften

Zur Gewährleistung einer „spontanen“ Vertretungsreserve hat jeder Kollege*, jede Kollegin eine Bereitschaftsstunde. Diese wird im Stundenplan festgeschrieben. Während der Bereitschaft besteht Anwesenheitspflicht.

*Ausgenommen sind Anwärter/innen, Referendar/innen, schwerbehinderte Kollegen und Kolleginnen und Kollegen und Kolleginnen, die eine auf die Hälfte (oder weniger) reduzierte Stundenzahl haben. Gemäß Gesamtkonferenzbeschluss haben auch die Mitglieder des Schulleitungsteams keine im Stundenplan ausgewiesenen Bereitschaften.

 

 

 

Grundsätze für die Regelung von Vertretungsstunden (Dienstvereinbarung mit dem Schulpersonalrat)

 

1.     Lehrkräfte werden zum Vertretungsunterricht möglichst nicht fachfremd und besonders in Lerngruppen, in denen sie nach dem Stundenplan unterrichten, eingesetzt.

2.     Randstunden werden nur vertreten, wenn die Vertretung pädagogisch sinnvoll und zu begründen ist. Als Randstunden gelten die erste und die letzte Unterrichtsstunde.

3.     Durch Vertretungsunterricht sollen möglichst keine Mehr – oder Minderzeiten (Unterrichtsstunden) entstehen. Vertretungsstunden sind grundsätzlich als  Ausgleich für Unterrichtsstunden durchzuführen, die ausgefallen sind.

4.     In Fällen, in denen Unterricht aus schulischen Gründen ausfällt (Abwesenheit von Klassen/Kursen infolge von Betriebspraktika, Klassenfahrten u.ä.), werden die betroffenen Lehrkräfte vorrangig zur Vertretung herangezogen.

5.     Auf eine gleichmäßige Verteilung des Vertretungsunterrichts auf alle Lehrkräfte entsprechend ihrer unterschiedlichen Stundenverpflichtung wird geachtet.

6.     Um die Belastung der vertretenden Lehrkräfte zu reduzieren, richten sich alle Kollegen und Kolleginnen nach den Hinweisen zur Durchführung von Vertretungsunterricht ( veröffentlicht im Wegweiser)

a.     Für Kollegen und Kolleginnen, die vertreten werden müssen:

                                                              i.      Für vorhersehbare Abwesenheiten bitte Vertretungsmaterial bereitstellen.

                                                            ii.      Das Material bitte mit der entsprechenden Kennzeichnung im jeweiligen Sekretariat abgeben (für umfangreichere Materialien stehen die grauen Schubladenlemente im Lehrerzimmer zur Verfügung).

b.     Für Kollegen und Kolleginnen, die Vertretungsunterricht durchführen:

                                                              i.      Informieren Sie sich, ob Vertretungsmaterial bereitgestellt wurde und nutzen Sie dieses

                                                            ii.      Wenn Sie das Material nutzen, kennzeichnen Sie dies bitte, damit eventuell nachfolgende Lehrkräfte sinnvoll weiter damit arbeiten können.

                                                          iii.      In  den unteren Jahrgangsstufen ( 5 und 6 ) gibt es Vertretungsmappen mit unterschiedlichen Aufgaben in den Klassenräumen.

 

Vertretungsunterricht bei längerfristigen Abwesenheiten

Um den Unterrichtsausfall in diesen Fällen zu minimieren werden folgende Strategien verfolgt:

 

1.     Stellung eines Antrags auf eine Vertretungslehrkraft , wenn die Voraussetzungen  dafür gegeben sind. Ausgenommen vom Unterricht durch Vertretungslehrkräfte sind Lerngruppen in der Qualifikationsphase.

2.     Kurzfristige Zusammenlegung von kleinen Lerngruppen im Kurssystem der Hauptschule (binnendifferenzierter Unterricht, dieser muss für die zu erreichenden Abschlüsse dokumentiert werden)

3.     Im Sport werden die parallelen Gruppen im Rotationssystem beschult, so dass immer zwei Gruppen Sport haben, während die dritte Gruppe anderweitig vertreten werden muss.

4.     Im Schuljahr 2011/2012 wird erstmalig in Absprache mit zwei Kollegen des Wahlpflichtbereichs das System der Klapp-Klassen (Baden-Württemberg) erprobt. Dabei haben beide Kollegen die Auflage so eng zusammenzuarbeiten, dass im Falle der Abwesenheit eines Kollegen der andere beide Gruppen beschulen kann. Wenn dieses Verfahren sich bewährt, soll es im Schuljahr 2012/2013 auf weitere „Paarungen“ im WP-Bereich ausgeweitet werden.

 

 

 

 

Vereinbarung mit dem Schulpersonalrat auf der gemeinsamen Sitzung mit dem Schulleitungsteam in Lauenburg ( August 2011)

Diskussionsgrundlage

1.     Um künftig eine schnellere/bessere Orientierung für alle Kollegen und Kolleginnen zu ermöglichen, werden künftig auch die Vertretungspläne für die Klassen /SchülerInnen im LZ-Bereich ausgehängt. 

2.     Aus organisatorischen Gründen (zeitliche Abfolge von Krankmeldungen etc.) kommt es vor, dass Kollegen und Kolleginnen bereits anderweitig zur Vertretung eingesetzt sind und daher vom Programm nicht mehr für Vertretungsunterricht in ihren Klassen oder Fächern vorgeschlagen werden. In solchen Fällen können die Kollegen und Kolleginnen selbstständig ihren Einsatz tauschen. Priorität hat dabei, dass Klassenlehrer und –lehrerinnen und Fachlehrer und – lehrerinnen in „ihren“ Klassen vertreten.