Be Smart – Don`t Start - Klasse der Fritz-Reuter-Schule ist wieder Preisträger und
erlebte einen tollen Tag im Snow Dome

Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen.
Sicherlich wird Barbara Neugebohren, Lehrerin an der Fritz-Reuter-Schule in Bad Bevensen, nicht gerne lesen, da ihr Engagement den Schülerinnen und Schülern gilt.
Doch eines ist eben herausstellenswert: seit fünf Jahren in Folge nimmt sie mit verschiedenen Klassen an dem Wettbewerb „Be Smart – Don`t Start“ mit und stets gewonnen. Es ist ein Programm zum Nichtrauchen, konzipiert für Jugendliche. Die Schüler verpflichten sich, ein halbes Jahr nicht zu rauchen und unterschreiben dazu einen Schüler- und Klassenvertrag. Als weiteres optionales Element gibt es ein Quiz. Die Klassen, die bis Ende des Wettbewerbs nicht rauchen, nehmen an einem Wettbewerb teil.
„Wir haben für die Klasse 10k ein 4 Stunden-Ticket für die Piste Snow Dome bei Bispingen gewonnen, samt kompletter Bereitstellung der Ausrüstung, und drei Ski-Lehrern, bzw. Snow-Board-Leherer“, fasst es eine Schülerin zusammen. Das Vergnügen pur ist an den Fotos abzulesen.
„Alle Gesichter strahlten, als wir am Snow-Dome angekommen waren, und wir waren gespannt, was wir über das Ski- und snowboardfahren erfahren werden. Doch dass wir so viel in nur ein paar Stunden lernen können, hätten wir nicht gedacht. Durch das strukturierte und präzise erklärte Programm unserer Betreuer bekamen wir viel mit und waren stolz, allein die Piste herunterfahren zu können ohne Angst haben zu müssen, eventuell nicht abbremsen zu können“, berichtet eine Schülerin.
Bei dem Spaß bei Sport im Schnee war die manchmal recht mühevolle Kleinarbeit einer Befragung zur Akzeptanz des Gesetzes zum Nichtraucherschutz eher nebensächlich. Während eines Sportfestes in der KGS wurden 78 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aller drei Schulzweige sowie einige Lehrkräfte befragt. 96% waren jedoch Jugendliche und von denen 80% Raucher. Das deutliche Umfrageergebnis zeigte, dass 75% dieser Befragten das Rauchverbot in Gaststätten und Restaurants als angenehm empfinden. Immerhin geben 10% der Befragten an, dass sie jemanden kennen, der wegen des Rauchverbots aufgehört hat zu rauchen, 29% kennen jemanden,. der sein Rauchverhalten geändert hat und weitere 7% haben selbst ihr Rauchverhalten geändert. „Ein interessantes Ergebnis kam noch heraus“, so eine Schülerin. „Von den Rauchern fanden 33% das Rauchverbot angenehm.“

März 2009