Reuters-Gaukler-AG: Varieté-Abend begeisterte


Von Ute Bautsch-Ludolfs


Bad Bevensen. Jonglieren, Balancieren, Zaubern, Tanzen, Akrobatik. Der Varieté-Abend kurz vor den Sommerferien ist für die Gaukler-Arbeitsgemeinschaft der Fritz-Reuter-Schule stets der Höhepunkt im gesamten Schuljahr. Schon Wochen vorher wird noch intensiver geprobt und das Lampenfieber wächst. Das war dieses Jahr nicht anders und jetzt hieß es „Vorhang auf“, Roncalli-Musik zum Entree, die Vorführung beginnt. 40 Schülerinnen und Schüler – vom Fünftklässler bis zur Abiturientin – machten mit und begeisterten das Publikum in der Aula der Lindenstraße. mit ihren vielseitigen Darbietungen. Fetzige Musik, entsprechendes Outfit und ab ging es in kleinen Gruppen auf die Bühne. Verschiedene Bewegungskünste waren erarbeitet worden und wirkungsvoll in Szene gesetzt – unter Leitung von Ute und Rolf Hartmann. Sage und schreibe 28 Programmpunkte gab es, unterbrochen von einer kleinen Stärkungspause, für die Mitglieder des Schulvereins der Fritz-Reuter-Schule sorgten, die die Arbeit von „Reuters GAG“ ansonsten auch unterstützen.
Alles wurde heftig beklatscht, auch wenn mal ein Ball fiel oder etwas nicht hundertprozentig klappte.
Toll die 7-köpfige Akrobatikgruppe, die als Gemeinschaftskunstwerk beispielsweise eine Pyramide präsentierten, was nur gelingt, wenn sie allen getragen und ertragen wird, die eigene Mitte zugunsten einer neue gemeinsamen Mitte aufgegeben wird. „Da muss schon verantwortungsvoll und verlässlich miteinander umgegangen werden, Kommunikation, Kooperation und Vertrauen sind hier unverzichtbar“, dazu Rolf Hartmann.
Toll: die Jonglierfertigkeiten, mit vielerlei Gegenständen – alleine und miteinander. Das verlangt ebenso Koordination, Feinmotorik und erwiesenermaßen mathematische Intelligenz. Und ohne Üben, Üben geht gar nichts. Auch das Balancieren, etwa auf der Tonne, hat seine Herausforderung und innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen sind nötig. Toll: Abiturientin Svenja auf dem Einrad, wie sie über die Bühne saust und mit dem Einrad sogar eine mehrstufige Treppe ersteigt. Ob Fluchtkiste, Tellerdrehen, Zaubertricks, Ringe, die Nachtnummer mit Leuchtsachen zur Musik von Avatar, Hochrad – jeder präsentierte sich und zum Finale waren alle auf der Bühne und jonglierten.

Fotos: Bautsch-Ludolfs