Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 14. April: KGS sucht Plätze

 

 

 

 Bad Bevensen. Am 14. April ist es wieder soweit: Zukunftstag für Mädchen und Jungen. Statt Schulunterricht ist an diesem Tag für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 die Chance mal direkten Einblick in den Berufsalltag der Erwachsenen zu bekommen.

„Das ist ein Baustein der Berufsorientierung“, so die Fachbereichsleiterin Arbeit/Wirtschaft/Technik Maike Malina seitens der Fritz-Reuter-Schule Bevensen. „Wie stets können Eltern, Paten und andere Erwachse Schülerinnen und Schüler an diesem Tag in ihren Betrieb, an ihren Arbeitsplatz einladen – vorausgesetzt, der Arbeitgeber ist damit einverstanden und beiliegt sich am Zukunftstag.“ Das wird mit der Schule abgestimmt. Wie beim Schulbesuch besteht für die Dauer der Teilnahme an berufsorientierenden Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler Versicherungsschutz.

Es ist das 6. Mal, das ein derartiger Zukunftstag in Niedersachsen angeboten wird. „Wir brauchen dringend Plätze für den Zukunftstag am 14. April“, so Maike Maline und der Schulelternratsvorsitzende Uli Klippe. „Egal ob Werkstatt, Baustelle, Büro, ob nun kaufmännischer, technischer, handwerklicher oder pflegerischer Beruf – wir bitten um Unterstützung und Mithilfe, um unseren Schülern diesen Einblick zu gewähren!“, betont Klippe. Wer bereit ist, jungen Menschen an diesem Tag die Türen in den Berufsalltag zu gewähren, möge sich bitte an Schulelternratsvorsitzenden Klippe (Tel. 05821-41657) oder an des Sekretariat der KGS (Tel. 05821-545101) wenden.

 Der Zukunftstag  sich entwickelt aus dem bundesweite Aktionsprogramm, dass  seit 2001, unter dem Titel „Girls`Day“,  in vielen Bundesländern läuft, um speziell Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu motivieren. In Niedersachsen ist es anders. Dieser genderorientierte Tag läuft nicht nur als Girls Day sondern als „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“.

Am Zukunftstag sollen getrennte Angebote für Mädchen und Jungen vorgehalten werden, die es insbesondere ermöglichen Einblicke in verschiedene Berufe zu erhalten, die geeignet sind, das immer noch stark geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe zu erweitern. Ziel ist, dadurch die Zukunftsperspektive für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Mädchen und Jungen sollen dazu angeregt werden, die traditionell unterschiedlichen Berufswelterfahrungen zu überprüfen und mit ihrer Lebenslaufplanung zu verbinden.                                 Text/Foto: U. Bautsch-Ludolfs