Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen. „Raus aus dem Rotstiftmilleu“, „Myfabulous Hangover“ oder auch: „Elite braucht kein Motto“- diese und weitere Leitsprüche hatte sich die Absolventen der Sekundarstufe I an der Fritz-Reuter-Schule (KGS) so ausgedacht und angenommen. Was will das sagen? Darüber machte sich die Leiterin des Hauptschulzweiges Nina Schuldnagis so ihre Gedanken, die für manches Schmunzeln sorgten.

Gleich zwei Entlassungsfeiern mussten angesetzt werden, damit die Aula in der Lindenstraße nicht aus den Nähten platzte, jedoch war es bei jeder Feier eh rappelvoll. 10 Klassen aus dem Haupt- und Realschulzweig mit insgesamt über 230 Schülern haben jetzt ihr Abschlusszeugnis erhalten. 60 von ihnen werden weiter der KGS treu bleiben und auf einen anderen Zweig wechseln.

Bürgermeister Martin Feller machte in seinem Grußwort deutlich: „Es werden Ausbildungsplätze gesucht – ihr habt Perspektiven. Dann konnte er mitteilen, dass am Vortag von den Kommunalpolitikern beschlossen wurde, das 1 bis 2 Multifunktionsplätze zwischen Jugendzentrum und Schule gebaut werden.  Bevensen mit seinen eher betagten Menschen, könne auf ein faszinierendes Charakteristikum treffen,

„wenn hier morgens 1800 Schüler „wie die Heuschrecken“ eintreffen, dass drückt den Altersdurchschnitt!“ Auch spürte er nach, dass sich der Radius der Schüler bei Abschlussfeiern vom Dönerladen bis hin zur Kurpark und der Ilmenau reiche. „Gut, dass ihre den Kurgarten nutzt“, aber es läge ihm am Herzen, wenn dann der Müll weg wäre und keine Laternen geknickt seien.

Nach Grußworten von Pastor Meyer und Pastorin Hallwaß, herzlichen Dankesworten für die Schüler, gehalten von Laura Haskey,  gab es erstmal wieder Bühnenauftritte. Ein Teil der Gaukler-AG, der Schulchor, ein Musikkurs aus Klasse 6 und eine besondere Gruppen mit Maskenspiel und Trommeln – vor allem mit Mitwirkenden, die an der Schule die Sprachklasse besuchten oder besucht haben – ging es endlich zu den Zeugnissen.

Karsten Jäkel, Vorsitzender der Kreisschulausschusses ehrte vorweg sechs Schüler: Hannah Riekmann , Valentin Kieper (bester Realschulabschluss), Lea Sophie Barenschee (bester Hauptschulabschluss nach Klasse 9), Marcel Lischka (bester Hauptschulabschluss nach Klasse 10), Rofan Al Dahlallah (bester Abschluss eines Schülers nichtdeutscher Herkunft) und Laura Haskey (Einsatz im Schulvorstand).

 

Foto: Bautsch-Ludolfs