Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen. Sind die Gefahren von facebook bekannt? Wie sind die rechtlichen Grundlagen bei Whats up?

Sind die Hänge wirklich sauber gewaschen? Habe ich den richtigen Sprint drauf? Worauf muss ich beim Zahnfädeln achten? Und viele weitere Fragen konnten  nach dem gestrigen Gesundheitstag an der Fritz-Reuter-Schule Antworten finden.

Es ist schon Gepflogenheit Anfang Mai an der Schule einen solchen Tag anzubieten. Die Schulbücher durften getrost zu Hause bleiben den anderes stand – je nach Jahrgang – im Vordergrund: Ernährung, Gesundheitsbewusstsein, Mobbing, Cybermobbing, Cannabis, Alkohol, Liebe und Sexualität, Umgang mit Stress und mehr. Oftmals Problemfelder der Schüler und an diesem Tag die Chance professionelle Hilfe und Unterstützung zu holen, die auf abwechslungsreiche, aktive Weise ihre Beiträge brachten. So entspricht die Schule ihrem Erziehungsauftrag, präventiv tätig zu sein in besonderem Maße.

Viele Stationen hatten vor allem auch die jungen Schüler zu bewältigen. „Mit einer Hand eine Kette halten und dann im Kreis Fahrrad fahren fand ich am schwierigsten“, berichtet Milo, nachdem er die einzelnen Aufgaben beim ADAC Fahrradturnier absolviert hat. Auf dem anderen Schulhofteil steht ein besonderes Fahrzeug, nämlich ein Hörmobil der Fördergemeinschaft Gutes Hören, die sich bundesweit um Aufklärungsarbeit für gutes Hören engagiert. Gutes Hören wird für jeden Menschen irgendwann ein Thema. Es sind bereits 12% der Jugendlichen die bereits eine leichte Hörminderung aufweisen.

„Die Gesundheitstage verschaffen unseren Schülern besondere Einblicke, Berührung und Bewusstsein in Themenbereichen, die sie auch unmittelbar betreffen und angehen“, so der stellvertretende Gesamtschuldirektor Jens Wieckhoff.

Doch ein so vielseitiger besonderer Schultag erfordert enorm Planung und Vorbereitung. Ohne Unterstützung und Kooperation von außen  von außen – ob Polizei, Krankenkasse, Sanitätsgeschäft, Physiotherapieschule oder der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Uelzen-Lüchow-Dannenberg wäre das nicht machbar. Auch ohne Spenden nicht. Dass diese sehr schmackhaft und gesund sind zeigte sich an der Cocktailbar, wo der Saft von einem heimischen Unternehmen kam.

Eines ist sicher: dieser Tag hinterlässt Spuren und wirkt nach.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs