Von Ute Bautsch-Ludolfs

 

Bad Bevensen. Von der Handwäsche zur Waschmaschine. „Die erste elektrische Waschmaschine unserer Art wurde 1901 von einem Amerikaner namens Alvo I.  Fischer gebaut. Doch

Richtig berühmt wurden wir 1999 in swe USA“ heißt es in einer Sprechblase auf dem auffälligen Plakat mit dem Titel

 Die Waschmaschine“. Reinhold Messner ein Held? Steht als Frage über einen grünen Poster. Dann ein kurzer Steckbrief des Bergsteigers und folgend 3 Gründe, warum Reinhold Messner ein Held ist. Dabei heißt es beispielsweise „Er hilft Kindern zur Schule zu gehen, in der ihnen Schulen baut und auch ihnen ermöglicht zu lernen.“ Eines der Projekte, die jetzt an der Fritz-Reuter-Schule (KGS) Bad Bevensen laufen. Die 7l befasst sich mit Helden, bedeutungsvollen Erfindungen und mutigen Menschen. Mit kleinen Tipps und Impulsen werden sie von Lehrerin Michaela Vogt unterstützt. Der Füllhalter und das Speiseeis werden als besondere Erfindung erarbeitet. Es geht um Anne Frank und auch der Frasge, pb Stauffenberg ein Held ist.

Die Schüler finden es spannend, sich auf diese Weise einem freiwillig gewählten Einzelthema zu widmen, Informationen zu sammeln und ihr Ergebnis zu präsentieren. Das macht auch eine Paralallklasse. „Wir machen einen Film über Mobbing, sitzen am Drehbuch. Was so läuft, im Klassenraum vor der Schule wird dann in einem etwa 15 minütigen Film gezeigt“, heißt es aus der 6-köpfigen Gruppe. Grundlage ist das Buch, das wir gelesen haben „Nicht mit mir!“.

Die Projekttage nach den Halbjahrs Zeugnissen und zwei Ferientagen sind beliebt. „Wir haben gute Erfahrungen gemacht“, so Sebastian Gutheil, didaktischer Leiter der KGS. „Es gelingt meist durch innovative Methoden die Schüler aus der Reserve zu locken, sie zu Handlungs- und Verantwortungsbereitschaft und selbstständigen Lernen anzuleiten und ihre Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Selbstkompetenz zu stärken. Ziel ist es auch, moderne Arbeitstechniken zu fördern und die Schüler zu befähigen, die Bewältigung komplexer Aufgaben zu üben, zielorientiert und gemeinsam im Team zu handeln.“

Diese Hintergründe sind für die Schüler eher unbedeutend, sie sin mit ihrem Projekt beschäftig. Etwas aus der Geschichte. Wie man Plastik vermeiden kann. Wie ein Holzauto gebaut werden kann. Oder mit einer gezielten Forschungsfrage. Oder mit konkreter Abiturvorbereitung.

Viele Ergebnisse dieser 3 Projekttage sind am „Tag der offenen Tür“, 8. Februar, von 10 bis 14 Uhr zu sehen.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs