ute Bad Bevensen. Niedersachsen hat bereits 2006 den Zukunftstag für Kinder von Klasse 5 bis 10 eingeführt. Er soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen. Somit erhalten die Schüler an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifische geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern.

Doch manche finden keinen Platz, kümmern sich zu spät darum, wissen nicht wie sie ihn erreichen können. Doch diesen Tag zu Hause zu bleiben und schön auszuschlafen geht auch nicht.

Auch an der Fritz-Reuter-Schule gab es einen Schwung an Schülern der Altersstufen, die keinen Platz hatten.

Doch auf sie warteten in der vertrauten Schule Aufgaben. So gibt es auf dem Gelände genug zu tun. Müll sammeln, Wildkräuter zupfen, Bordsteinkanten säubern, fegen und viel mehr.

Die Lehrer hatten übrigens auch keinen freien Tag. Sie bedachten und berieten bei pädagogischen Konferenzen jeder Klasse, was zum Wohl der Schüler ist.

Zehntklässlern, die auch den Zukunftstag nicht nutzten, wurde eine besondere Aufgabe zuteil. Sie begannen damit, die Betonschlange auf dem Schulhof bei der Mensa zu gestalten. Mit Mosaiksteinen. Die Material-Spenden gab es dankenswerterweise von Firmen aus Lüneburg, Uelzen und Bad Bevensen.

 

Dank für die Spenden an die Firmen „Easy Fliesen“, Uelzen,

„Keramundo“ und „Bauhaus“, Lüneburg,

„Hagebau-Mölders“ und „Grabowski-Fliesen“, Bad Bevensen.

 

Fotos: Bautsch-Ludolfs